26. Okt 2015
Fackelmarsch der “Arier” in Mariupol
5. Sep 2015
Für Frieden im Donbass aussprechen – Dafür wurde der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba inhaftiert
6. Aug 2015
Ukrainische Nazis griffen erneut Gedenkfeier und Trauernde des Odessa-Massakers an
6. Aug 2015
Oberleutnant des ukrainischen Militärs erhält Ehrenauszeichnung – Ein Offizier, der betrunken mit Schützenpanzerwagen Kleinkind tötete
30. Jul 2015
„Weißer Führer“ des Neonazi-Bataillons Asow ins Europäische Parlament eingeladen

Ukrainische Ultranationalisten rühmen sich auf Fotos, auf denen sie stolz ihr neu erbautes Konzentrationslager präsentieren. Neben Hakenkreuzen und Reichsadlern, posieren sie in Schützengräbern, oder auch vor den Tor ihres nach Vorbild genommenes Konzentrationslager, ganz nach denen des Dritten Reiches. Das Lager befindet sich nahe dem Dorf Lysyanka, welches schon in den Neunzigern, seit ende der Sowjet Union, wie eine Geisterstadt wirkt, da Geschäfte schließen mussten und jüngere Menschen in die Stadt zogen, um dort Arbeit zu finden.
Wie es nach Angaben der Ukrainischen Kämpfer heißt, die diese Fotos auf ihren Profilen auf der russischen social Media Plattform “VK” posteten, sind die Lager für gefangengenommene Milizen des Donbass, die Widerstand gegen eben diese Kämpfer leisten, wie auch nach Ihren Angaben illoyale Bürger, die sich der Donezker und Lugansker Volksrepubilk angeschlossen haben.

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Am 22.Oktober fand in dem vom Kiew kontrollierten Teil des Donbass, in Mariupol, um genau zu sein, ein Fackelmarsch von Rechtsradikalen des Ultranationaleistischen Bataillon Azow, statt. Laut Angaben der Teilnehmer, sind es “arische Krieger” aus Teilen von ganz Europas, darunter Ukraine und Russland. Marschiert sind diese mit dem Symbol der Wolfsangel, welches auch am Emblem des Azow wiederzuerkennen ist, wie auch mit SS-Kreuze und anderer Rechtsextremer Symbolik aus dem dritten Reich.

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1941, Den Angriffen der Nationalsozialisten kann keiner der gezielten Opfer entkommen, weder Mann, Frau noch Kind. Ihre Straftat war der jüdische Glaube.
Heute erinnern Denkmäler an die 33,000 unschuldig getöteten Juden am Babyn Jar, eine Schlucht in der Nähe Kiews.
Am 13. September diesen Jahres, die Juden feiern an diesem Tag “Rosh Hashana” (Neujahr), wird das Denkmal “Menorah” an eben dieser genannten Stelle Opfer eines Brandanschlages. Das schon sechste mal in diesem Jahr.
Baby Jar Denkmal Denkmal “Menorah”
Die jüdische Gemeinschaft klagt gegen die Passivität des faschistischen Kiewer Regime, denn die sich bekennende Gruppe von Angreifern nennt sich “Division Misanthropic”, eine Nazi-Gruppe welche im Namen des staatlich finanzierten Azov-Bataillon agiert. Das Kiewer Regime verharmlost die nicht nur diese Überfälle auf die Denkmäler, sondern auch auf die damaligen  ukrainischen Kollaborateure, welche Seite an Seite mit den Nazis kämpften.
Babyn Jar Holocaust
(Holocaust Gedenkmal in Melitopol wurde letzten Monat angegriffen)

Der Euro-Asian Jewish Congress  beschwert sich auf seiner offiziellen Seite, die Regierung würde nicht ausreichend handeln, was ein eindeutiges Indiz für existierenden Antisemitismus innerhalb der Staatsorgane sei. Doch obwohl selbst ein Video auf youtube besteht, welches einen Brandanschlag des  ”Division Misanthropic” auf das Menorah Denkmal darstellt, reagiert die Regierung nicht und lässt die sich zum Faschismus bekennenden Gruppierung freien Lauf.
Misanthropic Division Misanthropic Division bekennt sich zum Faschismus

Der Judenhass gehört also immer noch zum Rassismus und Faschismus. Eine Trennung von Poroschenkos ukrainischen Staat und dem rechten Sektor wird wohl nicht möglich sein, da er als Bandera Verehrer diese Meinung stützt und schützt. Wie weit wird sich dieser Antisemitismus wohl noch verbreiten? Wie würde das Kiewer Regime darauf reagieren und wie würde es die deutsche Regierung?