26. Oct 2015
Fackelmarsch der „Arier“ in Mariupol
5. Sep 2015
Für Frieden im Donbass aussprechen – Dafür wurde der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba inhaftiert
6. Aug 2015
Ukrainische Nazis griffen erneut Gedenkfeier und Trauernde des Odessa-Massakers an
6. Aug 2015
Oberleutnant des ukrainischen Militärs erhält Ehrenauszeichnung – Ein Offizier, der betrunken mit Schützenpanzerwagen Kleinkind tötete
30. Jul 2015
„Weißer Führer“ des Neonazi-Bataillons Asow ins Europäische Parlament eingeladen

Am 26. Mai 2014 begann die ukrainische Armee unter dem Kommando des neu gewählten Präsidenten Petro Poroschenko einen Krieg gegen die Menschen in Donetsk. Die Volksrepublik Donetsk in der Ukraine erklärte zuvor, in Übereinstimmung mit dem international gültigen Völkerrecht, ihre Unabhängigkeit. Aber der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko akzeptierte diese Unabhängigkeit nicht. Er führt nun einen Krieg des Terrors gegen die lokale ukrainische Bevölkerung in Donezk und der Region des Donbass. Das Ukrainische Komitee für Menschenrechte verurteilt diesen Angriff auf die ukrainischen Städte des Donbass. Diese führten zu schweren Verlusten unter der Zivilbevölkerung. Wir fordern dazu auf friedliche Verhandlungen aufzunehmen.

Videos: Die Ukrainische Luftwaffe schießt am 26. Mai 2014 Raketen auf die Stadt Donezk. Wir haben Berichte von bis zu 100 Toten in Donezk, wo die Ukrainische Armee versuchte, die Kontrolle über den Flughafen, der in der Hand der lokalen Milizen der Volksverteidigungskräfte des Donbass war, zu übernehmen. Bestätigt sind mindestens der Tod von 43 bewaffneten Bürgern von Donezk sowie 2 Zivilisten, die während der Luftangriffe auf die Stadt getötet wurden. Die internationale Gemeinschaft muss diese Luftangriffe auf Wohngebiete, die mit Kampfjets und Hubschraubern des Typs MI-24 durchgeführt wurden verurteilen.

https://www.youtube.com/watch?=ezdgW1Vb1CM

Video: Die Ukrainische Armee beschießt die Stadt Donezk (26. Mai 2014). Der Anwohner eines Hauses wird Zeuge, wie im Nachbarhaus eine Mörsergranate einschlägt.

Video: Am gleichen Tag beschoss die Ukrainische Armee auch die Stadt Slowjansk mit Artillerie, was zum Tod von Zivilisten führte. Mindestens drei Zivilisten starben durch den Beschuss der Stadt, weitere wurden verletzt. In Sloviansk im Artem Viertel wurden zwei Häuser (Batuka Straße 21) direkt durch den Granaten Beschuss getroffen.

Ein weiterer Mann wurde am 26.5.2014 erschossen in der Region Novoaidar in Lugansk, wo die Ukrainische Armee das Feuer auf ein ziviles Fahrzeug eröffnete.


Am 11. Mai 2014 wurden die Menschen von Donetsk an die Wahlurnen gerufen, um in einer Volksabstimmung für oder gegen die Unabhängigkeit der Republik Donetsk stimmen. Während des Tages formierte sich Widerstand gegen diese demokratische Wahl. Das Nazi-Bataillon „Dnepr“, das bereits an dem Massaker in Mariupol beteiligt war und Teil der Nationalgarde ist griff unbewaffnete Zivilisten in der Stadt von Krasnoarmijsk (Region Donetsk) an. Die Nationalgarde versuchte die Wahlurnen in die die Bürger ihre Wahlzettel geworfen hatten zu stehlen. Die unbewaffneten Bürger der Stadt, die an der Wahl teilnahmen versuchten die Nationalgarde davon abzuhalten. Zwei Personen wurden getötet und zwei weitere verwundet. In den anderen Städten verlief die Wahl ohne Zwischenfälle. Das Referendum wurde letztendlich mit 89,7 Prozent der Stimmen unterstützt, die sich für die Unabhängigkeit des Gebiets Donetsk aussprachen. In Lugansk waren es sogar 96,2 Prozent der Teilnehmer. Die Wahlbeteiligung lag bei 75 Prozent.


Obwohl die Menschen in der Ostukraine und in Donetsk den Truppen der Ukrainischen Armee und des Rechten Sektors klar unterlegen sind wollen sie ihren neu gegründeten Staat und ihre Freiheit verteidigen. Notfalls auch mit bloßen Händen, wie eine Frau aus Donetsk an einem Checkpoint wiedergibt. Zur Frage warum sie kämpfen antwortet eine der Frauen. Wir wollen ein besseres Leben. Nicht solch eines, welches wir in den letzten 23 Jahren hier hatten. Wir kämpfen für unsere Kinder und kommende Generationen.