26. Oct 2015
Fackelmarsch der „Arier“ in Mariupol
5. Sep 2015
Für Frieden im Donbass aussprechen – Dafür wurde der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba inhaftiert
6. Aug 2015
Ukrainische Nazis griffen erneut Gedenkfeier und Trauernde des Odessa-Massakers an
6. Aug 2015
Oberleutnant des ukrainischen Militärs erhält Ehrenauszeichnung – Ein Offizier, der betrunken mit Schützenpanzerwagen Kleinkind tötete
30. Jul 2015
„Weißer Führer“ des Neonazi-Bataillons Asow ins Europäische Parlament eingeladen

Der größte Hersteller von Mineraldünger in der Ukraine „Stirol“ hat einen Notruf veröffentlicht, weil dessen Chemiefabrik von der Ukrainischen Armee beschossen wurde. Es besteht die konkrete Gefahr, dass gefährliche Chemikalien könnten die Umwelt kontaminieren könnten, wenn die Fabrik getroffen wird.

 

Heute ist der 10.August 2014. Ich bin Pawel Brykow, Pressesprecher der „Stirol“-Gruppe. Ich möchte eine Notfallwarnung aussprechen. Während der letzten drei Wochen wurde Gorlowka und insbesondere der Grund der größten Chemiefabrik, „Stirol“, beschossen. Die ukrainische Armee beschiesst ihn mit Granaten, aus Mörsern. Sie setzen auch Raketenwerfer „Grad“ und sogar „Hurrikan“ ein. Insbesondere am 5. August hat die ukrainische Armee 5 Salven aus der mächstigsten Massenvernichtungswaffe abgefeuert, die sie haben – aus dem Raketenwerfer „Hurrikan“, genau auf das Gelände der Fabrik „Stirol“. Auch mehrere Salven aus Raketenwerfern „Grad“. Der Beschuss der Stadt und der Chemiefabrik geschehen jeden Tag, zu jeder Tageszeit. Ich erkläre offiziell: Die Bevölkerung der Ukraine, Russlands und Weissrusslands wird durch die unverantwortlichen Handlungen der ukrainischen Armee einem tödlichen Risiko einer ökologischen Katastrophe ausgesetzt. Das Ausmaß dieser Katastrophe ist unmöglich vorherzusagen. Wenn ein Schaden in der Fabrik „Stirol“ ein Leck in der staatlichen Chemiefabrik Gorlovka erzeugt, wo noch immer das „Blutgift“ Monochlornitrobenzol gelagert wird beträgt der minimale Radius der chemischen Verseuchung abhängig von der Windrichtung, den Flussläufen und dem Seewasser des Asowschen Meers nicht weniger als 300 Kilometer. Und ich begreife nicht, warum diese Tatsache in allen ukrainischen Massenmedien verschwiegen wird.

 


Am 18. Juli 2014 beschoss die Ukrainische Armee die Städte Lugansk und Sjewjerodonezk mit GRAD-Raketen und Mörsern. Die Stadt Lugansk wurde auch von innerhalb der Stadtgrenzen von Spezialeinheiten der Ukrainischen Armee mit leichten Mörsern beschossen. Mindestens 44 Zivilisten unter ihnen ein Kind starben beim Beschuss, der die ganze Stadt traf. Zusätzlich wurden 215 Personen verletzt. Die Infrastruktur in Lugansk wurde beschädigt. Zivile Häuser, Schulen und Kindergarten sind zerstört worden.

Videos der Zerstörung in Lugansk

shelling_record_lugansk

Ein Einwohner von Lugansk markierte auf einer Google Karte die Einschläge der Geschosse und zeigte, welche Gebäude betroffen sind.

Videos der Zerstörung in Sievierodonetsk


Inzwischen bestätigt sogar die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa den unselektiven Einsatz von schweren Waffen in der ostukrainischen Stadt Slawjansk, so Michael Bochurkiv, Pressesekretär der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine, am Mittwoch in einer Pressekonferenz.

„In Slawjansk haben wir zahlreiche Indizien für einen Artillerie- und Minenwerferbeschuss gesehen. In manchen Fällen waren Spuren davon an Wohnhäusern zu sehen. Das heißt, dass Anzeichen eines unselektiven Beschusses vorliegen.“

Daran dass die Ukrainische Armee die Städte der Ostukraine ohne Rücksichtnahme auf die Zivilbevölkerung bombardiert dürfte es keine Zweifel geben. Videomaterial, was von den Ukrainischen Soldaten stammt zeigt beispielsweise die völlig unkontrollierte Bombardierung von Slawjansk mit Artillerie Geschützen.