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In diesem Video hängen Anhänger des Rechten Sektors ein Mitglied der ukrainischen, antifaschistischen Selbstverteidigungsmilizen im Wald. Wir wissen noch nicht, wann und wo das Video gedreht wurde. Besonders besorgniserregend ist jedoch, dass gezielt Mitglieder des Rechten Sektor in die Ukrainische Armee integriert und dort ausgebildet werden. Die aktuelle Ukrainische Armee besteht inzwischen überwiegend Mitgliedern des Rechten Sektors, da die regulären Soldaten desertierten und den Dienst verweigerten. Vor allem im Osten der Ukraine weigerten sich die Ukrainischen Soldaten gegen die Zivilbevölkerung, die sich Unabhängigkeit von der Regierung in Kiew wünscht vorzugehen. Die aktuellen „Anti-Terror Operationen“ werden größtenteils Armeeeinheiten ausgeführt, die sich aus dem Rechten Sektor rekrutieren.

Die rote und schwarze Fahne, die in dem Video zu sehen ist ist die Flagge der Ukrainischen Faschisten und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die Nazi-Deutschland während des Zweiten Weltkriegs unterstützte. Die Ukrainische Aufständische Armee ermordete über 150.000 Juden, Sinti, Roma und sowjetische Kriegsgefangene in Babij Jar und in Kiew. Über 100.000 Frauen, Kinder und unbewaffnete Männer wurden von der UPA in Wolhynien, Polen geschlachtet.


Videobeweise bestätigen, dass am 2.5.2014 Neonazis in das Gewerkschaftshaus von Odessa eindringen konnten, bevor sie dieses nieder brannten. Obwohl zu bezweifeln ist, dass es eine offizielle Untersuchung in diesem Fall geben wird, gehen die Recherchen von ukrainischen Aktivisten weiter.


Das folgende Video erhärtet den Verdacht, dass die Morde im Gewerkschaftshaus am 2. Mai 2014 in Odessa von der ukrainischen Regierung bestellt waren.

Der Mann auf der linken Seite zum Polizist: „Machen Sie eine Passsage frei, und wir werden unsere Arbeit machen!“. Der Mann in der Mitte stellt sich als Hauptmann (Leiter , die eine Gruppe von 100 Personen leitet) vor namens Mykola. Er spricht am Telefon mit dem ukrainischen Innenminister Arsen Awakow, aus der Partei Batkivshchyna der All-Ukrainischen Union „Vaterland“ und erklärt: „Alles begann mit der Tatsache, dass die Ultras sich uns anzuschließen wollten. Aber sie konnten dies nicht, weil sie die Pro-russischen Aktivisten davon abhielten und zu aggressiv waren. Sie hatten Molotow-Cocktails, Pyrotechnik und alles, was benötigt wurde. Seine Jungs gingen leer aus. Es gab vier Verletzte, und mir hat man ins Bein geschossen [was offensichtlich gelogen ist – es gibt bei ihm keine Anzeichen von Verletzungen]. Erst haben “ Colorada “ (pro-russische Aktivisten) sein Büro blockiert. Danach begannen sie, die Ultras anzugreifen und das ist die Situation: ein Haufen von Maschinen sind kaputt, Explosionen…“

Hintergrundinformation: Es gab zwei Demonstrationen am 2. Mai 2014 in Odessa. Eine der Nazis und eine der Nazi-Hooligans. Sie versuchten sich zu einer großen Demonstration zusammen zu schließen. Aber sie wurden von Anwohnern und Antifaschisten blockiert und getrennt. Die beiden Gruppen von Nazis waren jedoch zahlenmäßig überlegen. Am Ende schaffen beide Gruppen von Nazis es doch sich zusammenzuschließen und sie jagten die Antifaschisten und Anwohner. Diese versuchten Unterschlupf im Gewerkschaftshaus von Odessa zu suchen, wo sie ermordet wurden.

Ein Journalist fragte dann, woher die drei Männer sind und ob Mykola mit dem Minister Awakow spricht. Mykola antwortet, dass er aus Odessa ist. Aber die Bewohner von Odessa bestätigten uns gegenüber, dass er gelogen hat und nicht aus Odessa ist. Sie sagten uns auch, dass sie sehr sicher seien, dass er mit Arsen Awakow gesprochen hat. Dies gibt ein weiterer Indiz dafür , dass das Massaker von der ukrainischen Regierung angestiftet oder geplant war.

Einige Zeit später, nachdem die beiden Nazi-Aufmärsche es geschafft hatten sich mit einander zu verbinden und das Gewerkschaftshaus in Brand gesteckt hatten, wurde Mykola erneut gesehen. Er schießt in diesem Moment mit einer Pistole auf Zivilisten, die sich im brennenden Gewerkschaftshaus verstecken.