26. Oct 2015
Fackelmarsch der „Arier“ in Mariupol
5. Sep 2015
Für Frieden im Donbass aussprechen – Dafür wurde der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba inhaftiert
6. Aug 2015
Ukrainische Nazis griffen erneut Gedenkfeier und Trauernde des Odessa-Massakers an
6. Aug 2015
Oberleutnant des ukrainischen Militärs erhält Ehrenauszeichnung – Ein Offizier, der betrunken mit Schützenpanzerwagen Kleinkind tötete
30. Jul 2015
„Weißer Führer“ des Neonazi-Bataillons Asow ins Europäische Parlament eingeladen

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Sergey Tkachenko und Denis Timofeyev sind ukrainische Kommunisten, Mitglieder der CPU (Kommunistische Partei der Ukraine). Ihr Scheinprozess kann für sie jeweils 10 Jahre Haftstrafe bedeuten. Seit dem 1. September 2014 sitzen sie in Voruntersuchungshaft in Dnepropetrovsk. Seitdem konnten gerichtliche Untersuchungen ihnen keine Schuld nachweisen, doch aufgrund der politischen Umstände wurde ihr Gewahrsam verlängert. Derzeit benötigen sie und ihre Familien dringlichst finanzielle Unterstützung.

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen durch den Ukrainischen Inlandsgeheimdienst (SBU) wurden die verbotene Zeitung „Novorossia“, Granaten und TNT beschlagnahmt. Es gibt gute Gründe um zu behaupten, dass diese „Beweisstücke“ ihnen von Beamten des SBU untergeschoben wurden: zum Beispiel wurden diese in beiden Fällen am Ende der Durchsuchung an Orten aufgefunden, die schon vorher durchsucht worden waren.

Als Grund für diese Durchsuchungen wird die lokale CPU-Zeitschrift „Prometheus“ angeführt, obwohl die Begutachtung dieser zeigt, dass sie keine seperatistischen Aufrufe enthält. Die Anwälte der Kommunisten bemängeln, dass juristische Prozesse gewaltsam durchgeführt würden, wie etwa dass die Anfragen der Verteidiger von der Staatsanwaltschaft abgewiesen wurden. Des Weiteren weigert sich das Gericht, die Bedingungen der Voruntersuchungshaft zu ändern, und hält die Kommunisten weiterhin in Gefangenschaft. Nach Angaben ihrer Anwälte widerspricht dieses Verfahren europäischen Gesetzen, welche in der Ukraine eingeführt wurden. Die Familien der Gefangenen machen schwierige Zeiten durch. Tkachenko hat drei minderjährige Kinder, Timofeyew zwei.

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Am 5. Juli 2014 griff eine vermummte Gruppe von Neonazis die Redaktion der Zeitung Vesti in Kiew mit Rauchgranaten und Steinen an. Die Wache des Bürogebäudes wurde angegriffen und erlitt Verletzungen. Fenster wurden zerschlagen und die Ausstattung der Büros beschädigt. Die Zeitung ist dafür bekannt, manchmal auch kritische Artikel über die so genannte „Anti-Terror-Operation“ (ATO) im Osten der Ukraine zu verfassen. Die ATO ist de facto ein Krieg der Ukrainischen Regierung gegen das eigene Volk. Eine Überwachungskamera nahm den Angriff der Neonazis auf das Gebäude.

Der OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit Dunja Mijatović verurteilte den Angriff und verlangte eine Untersuchung. „Ich verurteilen diesen Angriff und fordere die Behörden dazu auf, eine umfassende Untersuchung einzuleiten und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.“

Mehr Bilder von dem Schaden, den der Neonazi-Angriff verursacht hat, können auf der Website vesti.ua betrachtet werden.


Berichten des italienischen Außenministerium zufolge, ist ein italienischer Journalist in der Nähe der ukrainischen Stadt Slavyansk bei einem Mörserangriff getötet worden. Andrea Ronchelli , freischaffender Fotograf, der mit dem Cesura Fotografen-Kollektiv arbeitete, und sein Kollege Andrej Mironow, ein russischer Staatsangehöriger, wurden Berichten zufolge zusammen mit einem Dolmetscher durch Mörserfeuer der ukrainischen Armee am Samstag in der Nähe des Dorfes Andreevka, ein paar Kilometer von Slavyansk entfernt, getroffen.

Der französische freie Journalist William Roguelon, der mit Ronchelli und seinem Übersetzer unterwegs gewesen war sagte, dass die Gruppe am Samstag unter Feuer geriet.
„Wir erkundeten die Gegend, da es zuvor einen bombardement in der Nachbarschaft gegeben hatte. Also als wir ankamen war dort nichts. Wir waren ein italienischer Journalist, ein Übersetzer, ein Fahrer“, sagte er Reportern im Krankenhaus von Slaviansk. „Nach unserer Ankunft wurden wir beschossen. Wir warfen wir uns in einen Graben. Danach schossen sie mindestens 40 Granaten auf uns und das Fahrzeug.“ Roguelon sagte Ronchelli und der Russise wurden durch Mörserfeuer der ukrainischen Truppen getroffen, während er selbst die Straße entlang gegeangen ist auf der Suche nach Hilfe. Er sagte, er wisse nicht sicher, ob die beiden Männer waren tot, als er sie zuletzt gesehen habe. Aber er sagte, dass sie sich nicht mehr bewegten. „Sie lagen auf dem Boden „, sagte er.

Die Anwohner, die die Leichen fanden, fanden auch die Überreste von Mörsergranaten an der Angriffsstelle. Die Leichen wurden in ein Krankenhaus in Slaviansk überfohrt. Doch es bleibt unklar, wie einer der Körper während des Angriffs der Ukrainischen Armee geköpft werden konnte. Wir fordern dazu eine Untersuchung einzuleiten.

Die Verfolgung der Journalisten in der Ukraine wurde durch eine Reihe von Menschenrechtsgruppen verurteilt. Das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten forderte Kiew auf, „die Gleichsetzung von Journalismus und Terrorismus einzustellen“. Außerdem äußerte sich die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) über die Situation der Journalisten in der Ukraine. Ihnen „wurde kontinuierlich Zugang zu Veranstaltungen und Informationen verweigert, oftmals mit Gewalt“ und sie wurden gewarnt, dass es Konsequenzen geben werde, die „zu schrecklich wären, um sie sich auch nur vorzustellen“.