26. Okt 2015
Fackelmarsch der „Arier“ in Mariupol
5. Sep 2015
Für Frieden im Donbass aussprechen – Dafür wurde der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba inhaftiert
6. Aug 2015
Ukrainische Nazis griffen erneut Gedenkfeier und Trauernde des Odessa-Massakers an
6. Aug 2015
Oberleutnant des ukrainischen Militärs erhält Ehrenauszeichnung – Ein Offizier, der betrunken mit Schützenpanzerwagen Kleinkind tötete
30. Jul 2015
„Weißer Führer“ des Neonazi-Bataillons Asow ins Europäische Parlament eingeladen

1941, Den Angriffen der Nationalsozialisten kann keiner der gezielten Opfer entkommen, weder Mann, Frau noch Kind. Ihre Straftat war der jüdische Glaube.
Heute erinnern Denkmäler an die 33,000 unschuldig getöteten Juden am Babyn Jar, eine Schlucht in der Nähe Kiews.
Am 13. September diesen Jahres, die Juden feiern an diesem Tag „Rosh Hashana“ (Neujahr), wird das Denkmal „Menorah“ an eben dieser genannten Stelle Opfer eines Brandanschlages. Das schon sechste mal in diesem Jahr.
Baby Jar Denkmal Denkmal „Menorah“
Die jüdische Gemeinschaft klagt gegen die Passivität des faschistischen Kiewer Regime, denn die sich bekennende Gruppe von Angreifern nennt sich „Division Misanthropic“, eine Nazi-Gruppe welche im Namen des staatlich finanzierten Azov-Bataillon agiert. Das Kiewer Regime verharmlost die nicht nur diese Überfälle auf die Denkmäler, sondern auch auf die damaligen  ukrainischen Kollaborateure, welche Seite an Seite mit den Nazis kämpften.
Babyn Jar Holocaust
(Holocaust Gedenkmal in Melitopol wurde letzten Monat angegriffen)

Der Euro-Asian Jewish Congress  beschwert sich auf seiner offiziellen Seite, die Regierung würde nicht ausreichend handeln, was ein eindeutiges Indiz für existierenden Antisemitismus innerhalb der Staatsorgane sei. Doch obwohl selbst ein Video auf youtube besteht, welches einen Brandanschlag des  „Division Misanthropic“ auf das Menorah Denkmal darstellt, reagiert die Regierung nicht und lässt die sich zum Faschismus bekennenden Gruppierung freien Lauf.
Misanthropic Division Misanthropic Division bekennt sich zum Faschismus

Der Judenhass gehört also immer noch zum Rassismus und Faschismus. Eine Trennung von Poroschenkos ukrainischen Staat und dem rechten Sektor wird wohl nicht möglich sein, da er als Bandera Verehrer diese Meinung stützt und schützt. Wie weit wird sich dieser Antisemitismus wohl noch verbreiten? Wie würde das Kiewer Regime darauf reagieren und wie würde es die deutsche Regierung?


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Heute, am 23. September 2015,  stürmten bis zu 200 maskierte Männer das Verwaltungsgebäude Kharkovs. Die Angreifer führten Fahnen des faschistischen Azov Bataillons mit sich. Im und am Gebäude leistete die Polizei Widerstand, doch viele der angreifenden Männer setzten auch Tränengas ein.
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Grund für diese Eskalation war ein Protest vor der Residenz Mikhail Dobkins, Vertreter des „Oppositionsblock“, eine Partei, welche eine friedliche Lösung für das ukrainische Dilemma ersucht. Dort standen ungefähr 50 Demonstranten, welche Herrn Dobkin „aus der Stadt werfen“ wollen.
Wie die Presse mitteilte, verließ Azov das Gelände.

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Dass die militanten Neonazis in der Ukraine in der Lage sind Aktionen, wie diese durchzuführen, zeugt davon wer die eigentliche Macht in der Ukraine in den Händen hält. Die Ukrainische Regierung ist nicht in der Lage ihre eigenen Kämpfer des Azov Bataillons zu kontrollieren. Die Gefahr eines bewaffneten Staatsstreichs durch Neonazis des Rechten Sektors und des Azov Bataillons gegen die aktuelle Regierung in der Ukraine schwebt auch weiterhin, wie ein Damoklesschwert über den Regierungschefs.


Ruslan-Kotsaba-in-court-on-June-3-2015-RFE-RLRuslan Kotsaba ist ein ukrainischer Journalist, der seit Februar 2015 inhaftiert ist und dem derzeit ein Prozess wegen seiner journalistischen Tätigkeit und für ein pazifistisches Video, in dem er sich gegen den Krieg im Donbass und gegen die Mobilisierung ausgesprochen hatte, gemacht wird.

Seine Anwältin, die Bürgerrechtsaktivistin Tetjana Montjan, hat nun ein Interview gegeben. In einem anderen Interview sagte sie auch, dass es keine Ukraine mehr gibt.

Wir fordern die ukrainische Regierung auf, diese Farce sofort zu beenden und Ruslan Kotsaba zu entlassen. Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich für Ruslan Kotsaba einzusetzen. Wir fordern die deutschen Medien auf, sich solidarisch mit ihrem Kollegen zu zeigen.

Freiheit für Ruslan Kotsaba!