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Fackelmarsch der „Arier“ in Mariupol
5. Sep 2015
Für Frieden im Donbass aussprechen – Dafür wurde der ukrainische Journalist Ruslan Kotsaba inhaftiert
6. Aug 2015
Ukrainische Nazis griffen erneut Gedenkfeier und Trauernde des Odessa-Massakers an
6. Aug 2015
Oberleutnant des ukrainischen Militärs erhält Ehrenauszeichnung – Ein Offizier, der betrunken mit Schützenpanzerwagen Kleinkind tötete
30. Jul 2015
„Weißer Führer“ des Neonazi-Bataillons Asow ins Europäische Parlament eingeladen

Am 02.Mai 2014 ereignete sich in Odessa ein Verbrechen, das nicht nur die Ukraine entsetzte, sondern die Ganze Welt. Mitglieder des Rechten Sektors in der Ukraine sperrten Antifaschistische Demonstranten, die vor dem Gewerkschaftshaus in Odessa gegen die neue Putsch-Regierung demonstrierten, dort ein und verbrannten sie bei lebendigem Leibe. Die genaue Zahl der Toten ist bis heute nicht bekannt. Es werden mindestens 116 Tote geschätzt. Dieses Verbrechen wurde bis heute nicht juristisch aufgeklärt und die Schuldigen niemals verfolgt.

Ein Jahr ist nun vergangen und die Überlebenden des Massakers finden keine Ruhe. Sie, wie auch Angehörige und Freunde werden auch heute wieder Opfer von Überfällen. So berichtet ein Überlebender:

Guten Abend, A.. Ich musste Dich aus meiner Freundesliste entfernen, weil ich befürchte, dass mich der SBU (Ukrainischer Geheimdienst) bald besucht. Ich möchte dir eine wichtige Nachricht überbringen: Der Rechte Sektor organisiert für alle Zeugen des Odessa-Massakers einen Hinterhalt. Am vergangen Dienstag den 30. Juni wurde ich von einem Mädchen mit einem Kätchen (ich bin Freiwilliger Tierhelfer) an einen Ort geführt worden, wo ich später von einer Gruppe in die enge getrieben wurde. Sie haben mich verletzt – 6 Stichwunden habe ich davongetragen. Wenn Du Beziehungen zu Personen hast, die bei jenem Ereignis in Odessa dabei waren, so warne diese bitte. Radikale Gruppen legen diese Art von Fallen. Letzten Samstag hat ein Freund von mir ein Anruf bekommen, dass er in das Büro des SBU zu kommen hat. Seit diesem Augenblick habe ich nichts mehr von ihm gehört. Ich habe begriffen, dass ich fliehen muss. Ich bin zurzeit bei meinen Eltern in Kuban. Ich habe Eltern, wo ich 2 Tage bleiben kann.